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Buchstabensalat – Ein wunderbares Wirrwarr

 

Von Buchstabensalat hat bestimmt schon einmal jeder gehört. Nicht nur wer schon einmal Scrabble gespielt hat, kann mit diesem Begriff etwas anfangen. Buchstabensalat ist eine ausgezeichnete Basis für Wort- und Buchstabenspiele jeder Art. Nur: Wenn man es schon mit so einem Salat zu tun hat, wie löst man ihn dann auf? Hierzu und noch zu einigen anderen Aspekten einige Ideen und Anmerkungen.

 

Buchstabensalat - Was ist das?

Ein Buchstabensalat ist generell gesehen einfach nur ein völliges Tohuwabohu aus Buchstaben, die vollkommen frei und ohne Sinn oder Zusammenhang nebeneinander angereiht werden. Aus diesem Grund ist es schier unmöglich, aufgrund dieser Anordnung irgendeinen Sinn, geschweige denn ein Wort zu finden. Das Prinzip ist vergleichbar mit dem eines Mixers – Man wirft die verschiedensten Zutaten hinein und fängt an zu mixen. Alle Zutaten (hier also die Wörter) sind zwar noch vorhanden, nur halt gemischt – also ganz woanders, als man es vielleicht erwartet. Man erhält also einen „frischen Mix“, nur dass man ihn halt dann wieder ordnen muss!

 

Buchstabensalat – Mit welchen Herausforderungen haben wir es zu tun?

So kann man also folgendes festhalten: Ziel des Buchstabensalats ist es, alle gesuchten Wörter für diesen Buchstabenmix zu finden und zu notieren. Hierbei sind jedoch einige spezifische Aspekte zu beachten: Je kürzer ein Wort, desto leichter lässt es sich finden, schwieriger wird es jedoch z.B. mit den typischen deutschen Ungetümen wie z.B. „Computerreparaturservice“ oder „Stadtverwaltungsangestellte“. Das sollte hier an dieser Stelle betont werden.

 

Buchstabensalat – Eine völlig alltägliche Erscheinung?

Nun ist das spiel Buchstabensalat nicht irgendwie aus der Luft gegriffen, sondern hat irgendwie auch seinen lebensnahen, praktischen Hintergrund. Denn jeder von uns kommt im täglichen Leben irgendwie mit so etwas wie Buchstabensalat in Berührung. Alleine, wenn man sich einmal verspricht, hat man unbeabsichtigt einen Buchstabensalat produziert. Ein weiteres typisches Beispiel ist, wenn man sich beim Schreiben auf der Computertastatur selbst überholt. So wird dann schnell aus „hier“ ein „heir“.

 

Buchstabensalat vs. Anagramm – Wo ist der Unterschied?

 

Der Begriff Anagramm stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „etwas umschreiben“. Das heißt nun, dass es sich bei einem Anagramm ganz einfach um einen Buchstabenwechsel oder eine Buchstabenverdrehung handelt. Man kann es auch als Schüttelwort bezeichnen. Es ist ein Wort oder auch eine Wortfolge, die aus den genau gleichen Buchstaben, wie ein anderes Wort besteht. Der grundlegende Unterschied zu unserem Buchstabensalat liegt nun darin, dass man, will man die Aufgabe richtig lösen, auch alle Buchstaben vorhandenen Buchstaben wieder verwenden muss. Im Gegensatz dazu ist beim Buchstabensalat vorgegeben, den „salatigen“ Buchstaben einen Sinn zu verleihen. Also, nicht alle Buchstaben müssen in der Wortneuschöpfung enthalten sein.

 

Ein kleines Beispiel anhand des Wortes Mehl.
Buchstabensalat: lmeh
Eine weitere Buchstabensalat Lösung: Elm
Anagramm: Lehm

 

Das heißt nun wiederum: Jedes Anagramm ist ein Buchstabensalat, aber nicht jeder Buchstabensalat ist ein Anagramm.

 

Wie lässt sich dieser auflösen?

 

Wie bei allen Rätseln gibt es auch beim Buchstabensalat einfachere und schwierigere Aufgabenstellungen. Computer und Internet bieten hier eine ganze Reihe an Hinweisen und Tools, wie man sich durch einen solchen Dschungel hindurchbeißen kann. Hier wäre in erster Linie die „Wortsuche“ zu nennen, d.h. man gibt einfach das gesuchte Wort ein und der PC oder das Internet-Tool findet die entsprechende Lösung für den Begriff. Soweit der Computer, der einem das Leben zwar viel einfacher machen kann, das Gehirn jedoch zu einer gewissen Bequemlichkeit erzieht. Wer also die die altmodische, traditionelle, für das Gehirn jedoch eindeutig bessere „Suchvariante“ heranziehen möchte, kann sich hier einiger Kniffe bedienen. Die einfachste Möglichkeit, Buchstabensalat in die Reihe zu bekommen, ist… alle möglichen Kombinationen auszuprobieren. Dies ist für das Gehirn sicher am besten, dauert aber auch… eine Ewigkeit. Zumindest ist dies zu befürchten. Unser Gehirn ist generell so angelegt, dass es sämtliche möglichen Wortkombinationen herausfinden möchte, um so zu dem erwünschten Ergebnis zu kommen: dem sinnvollen Wort.

 

Tools zur Hilfe

 

Es wird sicher niemanden mehr verwundern, dass man heute, in unserer technologisierten Computer- und Internetära nicht lange suchen muss (naja, im Netz, wo auch sonst?), um die entsprechende App zur Auflösung des „Salats“ zu finden.

 

Dabei gibt man die einzelnen Buchstaben in den entsprechenden Generator ein und dieser spuckt dann jede mögliche Wortkombination dieser Buchstaben aus. Die Ergebnisse (die der Computer in der Regel komplett und fehlerfrei liefert) werden dann entsprechend der Wortlänge aufgereiht.

 

Buchstabensalat und Sprachsalat

 

Jede Sprache folgt ihren eigenen Regeln und Muster, die sie von den anderen unterschiedet und im Prinzip einmalig, wenn auch meistens nicht leicht macht! So gibt es in jeder Sprache spezielle Regeln, wie Wörter und auch Sätze aufgebaut sind. Man denke hier an das Deutsche, das bei sich bei Wortzusammensetzungen von anderen Sprachen Grundsätzlich unterscheidet.

 

Hier nur ein Beispiel, das diese Frage veranschaulicht:
Deutsch Schinkenbrot ist gleich: Französisch Sandwich au jambon, Englisch Ham sandwich, Spanisch Sándwich de jamón. Nun, Sie sehen es selbst, weitere Kommentare erübrigen sich. Vielleicht, dass das Deutsche hier wohl doch praktischer, weil kürzer ist.

 

Buchstabensalat - Schwierigkeitsgrade

 

So wie bei allen Spielen gibt es auch beim Buchstabensalat verschiedene Schwierigkeitsgrade. Dabei gilt die Regel: Je weniger die Buchstaben „vermixt“ wurden, desto einfacher ist es, das Tohuwabohu aufzulösen. Weiter gilt, dass es auch einfacher ist, wenn bei zusammengesetzten Wörtern die Wortlänge nicht ins Unendliche geht, wie etwa beim legendären „Donaudampfschifffahrtsgesellschaftsdirektor“. Hierbei sind natürlich auch das Alter, der Wissensstand, der Wortschatz der Teilnehmer zu berücksichtigen. Kurz: Wer mit Kindern spielt, der sollte vielleicht auf Begriffe wir „Strafprozessordnung“ verzichten. Da gibt es sicher etwas, was dem Alter angepasst werden kann!

 

Buchstabensalat – An wen richtet sich dieses Spielangebot?

 

Genau genommen, können dieses Spiel alle Personen spielen, der des Lesens und Schreibens mächtig sind. Es wird vor allem im pädagogischen Bereich eingesetzt und dient hier zur spielerischen Unterstützung beim Lesen lernen. Aber nicht nur in der Schule ist dieses Spiel sehr „lehrreich“. Gerade wer immer mal wieder etwas vergisst und sich dann in Stress gerät, sollte sich vielleicht überlegen, sein Gedächtnis regelmäßig zu trainieren. Denn genau wie der menschliche Körper muss auch der Geist ständig herausgefordert werden, damit er nicht einrostet. Das Spiel ist nicht nur für jüngere Menschen sehr gut geeignet, sondern hilft vor allem auch älteren Semestern dabei, die Leistung des Gehirns so lange wie möglich auf einem entsprechenden Niveau zu halten. Was hierbei wirklich eine prima Sache ist: Man benötigt keinerlei Vorkenntnisse oder spezielle Erfahrungen, um Buchstabensalat zu spielen. Das können ALLE.